Alina Merkau kennt die Herausforderung, Familie, persönliche Wünsche und berufliche Ziele miteinander zu verbinden. Die 40-jährige Moderatorin ist Mutter von zwei Kindern und möchte vor allem jungen Frauen eine Sorge nehmen: Kinder müssten keineswegs bedeuten, dass die eigenen Pläne plötzlich vorbei sind.
Im Podcast „Echte Mamas: Ehrlich gesagt“ erzählt Merkau, dass sie häufig von jungen Frauen höre, wie groß deren Angst vor möglichen Einschränkungen sei. Dabei gehe es sowohl um finanzielle Fragen als auch um persönliche Freiheit. „Das wünsche ich mir, denen zu nehmen“, sagt sie und formuliert ihre Haltung deutlich: „Es geht alles.“

Ganz ohne Veränderungen funktioniere das Familienleben natürlich nicht. Nach der Geburt eines Kindes gebe es durchaus Zeiten, in denen andere Dinge warten müssten. „Man ist auch mal kurz ausgebremst“, räumt Merkau ein. Für sie ist das jedoch nur eine Phase: „Das Leben kommt ja voll wieder.“

Auch Frauen, die bereits Kinder haben und über eine größere Veränderung nachdenken, möchte sie Mut machen. „Ich fühle gerade keine Grenze“, erklärt die Zweifach-Mutter. Wichtig sei ihr dabei allerdings, stets darauf zu achten, dass es den Kindern gut gehe und sie liebevoll in neue Pläne einzubeziehen.

Wie das funktionieren kann, hat Merkau selbst ausprobiert. Gemeinsam mit ihrem Mann und den beiden Kindern verbrachte sie ein Jahr auf Ibiza. Erst vor wenigen Wochen kehrte die Familie nach Berlin zurück. Eine klassische Auszeit war der Aufenthalt nicht, denn beide Eltern arbeiteten weiterhin – lediglich ihr Lebensmittelpunkt und der Familienalltag veränderten sich.
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„Das Leben ist sehr gut zu mir. Ich habe zwei richtig coole Kids gemacht“, lautet ihr Fazit. Für Merkau schließen sich damit Familie und ambitionierte berufliche Pläne keineswegs gegenseitig aus – vielmehr versucht sie, beides zu einem gemeinsamen Leben zu verbinden.
