Vera Int-Veen hat ihren Followern einen ungewöhnlich persönlichen Einblick gewährt. Die 58-Jährige filmte sich während einer Mammografie und zeigte dabei auch ihren nackten Oberkörper. Hinter den Aufnahmen steckt allerdings eine ernste Botschaft: Die Moderatorin möchte auf die Bedeutung der Brustkrebs-Früherkennung aufmerksam machen.
Zu Beginn fragte Int-Veen die Ärztin noch, ob sie die Untersuchung überhaupt filmen dürfe. Nachdem sie die Erlaubnis bekommen hatte, nahm sie ihre Follower mit und schilderte offen, wie sie die Mammografie erlebt.

„So, ich bin jetzt in dieser Maschine drin. Rechte Brust eingeklemmt. Es tut nicht weh, wirklich nicht, Leute“, erklärte sie während der Untersuchung. Ihr Fazit fiel eindeutig aus: „Ihr seid in drei Minuten durch, und ich sag’s euch: Das kann Leben retten.“
Dass ihr das Thema so wichtig ist, hat einen sehr persönlichen Hintergrund. Int-Veens langjährige Freundin, die Journalistin und Moderatorin Andrea Plewig, erkrankte an Brustkrebs. Die beiden kennen sich seit mehr als 30 Jahren, und Int-Veen begleitete ihre Freundin durch Operation, Bestrahlung und Chemotherapie.

Besonders in Erinnerung blieb ihr ein emotionaler Moment während der Behandlung. Plewig habe sie gebeten, ihr die Haare abzurasieren, nachdem sie es nicht mehr ertragen konnte, jeden Morgen ausgefallene Haare auf ihrem Kissen zu sehen. Int-Veen griff daraufhin selbst zum Rasierer.
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Diese Erfahrung hat ihre Einstellung zur Vorsorge zusätzlich geprägt. Int-Veen macht deutlich, dass sie selbst regelmäßig Untersuchungen wahrnimmt – nicht aus Angst, sondern weil sie die Möglichkeiten nutzen möchte, die sie selbst beeinflussen kann.
Mit ihrem ungewöhnlich offenen Video will sie nun offenbar auch andere dazu bewegen, das Thema nicht aufzuschieben. Ihre Botschaft ist klar: Vorsorge kostet nur wenig Zeit, kann im entscheidenden Moment aber einen großen Unterschied machen.
