Michael Mendl ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Schauspieler hinterlässt eine lange Karriere mit mehr als 180 Film- und Fernsehproduktionen. Auch privat gab es eine Frau, die ihn über einen großen Teil seines Lebens begleitete: Schauspielkollegin Carolin Fink.
Rund 20 Jahre waren Mendl und die heute 59-Jährige ein Paar. Wann genau sie sich kennenlernten und verliebten, ist nicht bekannt. Gemeinsam bekamen sie zwei Kinder: Tochter Joana wurde 1992 geboren, Sohn Marlon kam acht Jahre später zur Welt.

Mendl und Fink teilten nicht nur ihr Privatleben, sondern standen auch beruflich gemeinsam auf der Bühne. 2007 und 2008 wirkten sie bei einem Haydn-Abend in der Kammeroper München mit. Darüber hinaus zeigte sich das Paar regelmäßig gemeinsam bei öffentlichen Veranstaltungen.

2009 zerbrach die langjährige Beziehung. Nach zahlreichen Gesprächen seien beide „zu dem traurigen Entschluss gekommen“, dass eine „Trennung in Freundschaft unvermeidlich“ sei. Für Fink war das Liebes-Aus dennoch schmerzhaft. „Da ist immer noch ein ganz, ganz großer Schmerz“, sagte sie damals und fügte hinzu: „Ich habe Michael sehr geliebt und wir hatten glückliche Jahre zusammen.“

Trotz der Trennung blieb die Familie miteinander verbunden. Drei Jahre später verbrachten Mendl und Fink gemeinsam mit ihren Kindern Weihnachten und besuchten zusammen den Circus Krone. „Wir halten die Familie zusammen“, erklärte der Schauspieler damals.

Carolin Fink blickt selbst auf eine lange Schauspielkarriere zurück. Sie stand für mehr als 50 Produktionen vor der Kamera und war unter anderem in „Die Rosenheim-Cops“, „Kommissarin Lucas“, „Familie Dr. Kleist“ und „Um Himmels Willen“ zu sehen.

Mendl wiederum wurde unter anderem durch seine Darstellung von Willy Brandt in „Im Schatten der Macht“ sowie als General Helmuth Weidling in „Der Untergang“ bekannt. Häufig verkörperte er mächtige Persönlichkeiten, aber auch Kriminelle und düstere Charaktere. Carolin Fink blieb dabei eine der wichtigsten Frauen seines Privatlebens – auch wenn ihre gemeinsame Beziehung bereits 2009 endete.
