Lola Weippert sorgt mit einem neuen Sommerfoto für Aufmerksamkeit – doch hinter der Aufnahme steckt für die Moderatorin ein ernstes Thema. Die 30-Jährige zeigt sich auf einem Boot lediglich mit Bikinihose, während sie ihren Oberkörper mit den Händen bedeckt. Dazu macht sie deutlich, warum sie sich von kritischen Kommentaren über ihre Freizügigkeit nicht einschränken lassen will.
Immer wieder bekommt Weippert unter ihren Fotos abwertende Reaktionen zu lesen. Kommentare wie „Hauptsache, die zeigt wieder Haut“ oder „Und nicht vergessen: Immer alles halbnackt filmen! Sonst interessiert es keinen mehr“ nimmt sie nun zum Anlass, sich ausführlich zu äußern.

„Spannend, wie manche Menschen glauben, sie hätten ein Mitspracherecht darüber, wie viel Haut eine Frau zeigen ‚darf‘“, schreibt die Moderatorin. Ihrer Ansicht nach liege das eigentliche Problem nicht darin, wie viel jemand von seinem Körper zeigt, sondern darin, wie andere Menschen darauf reagieren.

Frauen würden häufig angestarrt, sexualisiert und nach ihrem Körper beurteilt. Entscheide sich eine Frau gleichzeitig selbstbewusst für einen freizügigeren Look, werde ihr schnell unterstellt, damit lediglich Aufmerksamkeit erzeugen zu wollen. Diese Sichtweise will Weippert nicht akzeptieren.
„Ich bin nicht verantwortlich für das Kopfkino anderer Menschen“, stellt sie klar. Wer beim Anblick einer Frau im Top oder Bikini automatisch davon ausgehe, sie suche Aufmerksamkeit, solle vielmehr die eigene Wahrnehmung hinterfragen. „Denn Gaffen ist keine Einladung, sondern eine Entscheidung.“
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Auch an einer weiteren Stelle findet Weippert deutliche Worte: „Mein Körper ist kein Diskussionsforum. Und ich werde mich ganz sicher nicht kleiner machen oder mehr Stoff anziehen, nur damit sich andere wohler fühlen.“ Ihren Followern gibt sie deshalb den Rat mit auf den Weg: „Zieh an, worin du dich schön, frei- und wohlfühlst!“

Dass Weippert mit Freizügigkeit entspannt umgeht, hat sie bereits mehrfach gezeigt. Auf Instagram präsentiert sie sich regelmäßig im Bikini und sprach auch schon offen darüber, dass Nacktheit für sie nichts Ungewöhnliches sei. „Wäre ich Gott gewesen, hätte ich Menschen keine Klamotten gegeben“, erklärte sie einmal. Auch gemeinsame Saunabesuche oder anschließend unbekleidet in einen Fluss zu springen, seien für sie nie etwas Besonderes gewesen.
