Meret Becker gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Kulturszene. Schauspielerin, Sängerin, Bühnenmensch – kompromisslos künstlerisch. An ihrem 57. Geburtstag rückt nun eine junge Frau in den Fokus, die all das in sich trägt: ihre Tochter Lulu Hacke.
Die 26-Jährige ist Meret Beckers einziges Kind und stammt aus der Ehe mit Musiker Alexander Hacke. Zum Geburtstag ihrer Mutter teilt Lulu rührende private Aufnahmen, die einen sehr persönlichen Blick erlauben: Meret hochschwanger, innig, frei. Ein anderes Foto zeigt Lulu als kleines Kind, wild tanzend vor ihrer Mutter. Dazu ein handgeschriebener Zettel aus Kindertagen, auf dem Lulu ihrer Mama verspricht, sie niemals zu vergessen. Ein Moment, der heute besonders berührt – nachdem Meret Becker im vergangenen Jahr beide Eltern verloren hat.

Lulu Hacke ist längst keine Unbekannte mehr. Sie steht ihrer Mutter nicht nur emotional nahe, sondern auch beruflich. Beide zeigen sich regelmäßig gemeinsam, teilen Bühnenmomente und traten zuletzt 2025 bei einer Lesung im Theater Lindau auf – gemeinsam mit Anna Thalbach. Kunst ist bei den Beckers kein Zufall, sondern Erbe.

Denn Lulu stammt aus einer der bekanntesten Künstlerfamilien des Landes. Onkel Ben Becker, Großeltern Monika Hansen und Rolf Becker – Theater, Film und Bühne gehören zur DNA. Und Lulu nutzt genau dieses Fundament, um ihren eigenen Weg zu gehen.

Als Schauspielerin war sie bereits unter anderem im Film Es brennt an der Seite von Kida Ramadan zu sehen, spielte in Serien wie German Genius und übernahm eine Hauptrolle in der ARD-Serie Asbest. Parallel verfolgt sie konsequent ihre zweite Leidenschaft: Musik. Unter dem Künstlernamen „Lusah“ komponiert und singt sie selbst – ganz in der Tradition beider Eltern.

Schon früh entschied sich Lulu bewusst gegen den klassischen Weg. Meret Becker erzählte einst offen, dass ihre Tochter die Schule abbrach, um Musik zu machen. Sorge hatte sie keine. Heute zeigt sich: Dieses Vertrauen war berechtigt.

Lulu Hacke ist kein Abziehbild ihrer berühmten Eltern – aber unverkennbar ihr Produkt. Talentiert, frei, eigenständig. Steht hier der nächste große Name der deutschen Kulturszene bereits bereit?
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