Hamburg – Kurz vor den Feiertagen hat es Johannes Strate unerwartet erwischt. Der Sänger der Band Revolverheld hat sich einen Bruch im Fuß zugezogen und ist aktuell auf Krücken angewiesen. Ungünstig nur: Der Konzertkalender ist prall gefüllt.
Trotz der Verletzung beweist der 45-Jährige einmal mehr Selbstironie. In einem Instagram-Video erklärt er seinen Fans mit einem Augenzwinkern, warum er plötzlich mit Gehhilfen und Spezialschuh unterwegs ist – untermalt von der bekannten Melodie der „Sendung mit der Maus“.

Mit gespieltem Ernst erzählt Strate darin, er sei schließlich Profifußballer mit einer extrem langen Karriere. Da er seine körperliche Belastung stets vorbildlich gesteuert habe, sei es nun vorsorglich zu einem sogenannten Ermüdungsbruch gekommen. Besonders praktisch sei das natürlich gerade jetzt, so kurz vor Weihnachten, wo angeblich ohnehin nichts los sei – inklusive Konzertpause. Der Sarkasmus ist dabei kaum zu überhören.
View this post on Instagram
In den kommenden Tagen und Wochen werde er also optisch etwas anders unterwegs sein, kündigt der Musiker an. An eine Zwangspause denkt er jedoch nicht.
Konzerte finden wie geplant statt
Bereits am Dienstag steht der nächste Auftritt an: Im Rahmen der „20 Jahre Revolverheld“-Tour spielt die Band in der Stuttgarter Porsche-Arena. Am darauffolgenden Sonntag geht es im Kölner Palladium weiter. Für die Fans gibt es Entwarnung – Absagen sind nicht geplant.

Strate bittet sein Publikum lediglich um etwas Unterstützung: In Stuttgart und Köln müssten die Zuschauer für ihn ein wenig mitspringen. Gedanklich sei er ohnehin schon mehrfach in der Luft und mache sich innerlich bereits auf den Weg.
Humor trotz Handicap
Dass der Sänger die Situation nicht allzu schwer nimmt, zeigt sich nicht nur in seinem Video. Auch abseits der Bühne bleibt er locker – selbst wenn die Genesung bedeutet, alte Gewohnheiten zu überdenken. So musste der gebürtige Bremer, seit jeher treuer Werder-Fan, für seine Behandlung ausgerechnet beim Rivalen vorbeischauen.

Mit Krücken, Witz und Durchhaltewillen zeigt Johannes Strate: Auch mit Verletzung bleibt der Rock’n’Roll-Gedanke lebendig.
