Fast nicht wiederzuerkennen: So sah Birgit Schrowange zu Beginn ihrer Karriere aus

Seit fast fünf Jahrzehnten gehört Birgit Schrowange zum deutschen Fernsehen. Heute kennt man die 68-Jährige vor allem mit ihrem markanten grauen Haar – doch alte Aufnahmen zeigen eine Moderatorin, die auf den ersten Blick kaum wiederzuerkennen ist.

Schon mit 19 Jahren wollte Schrowange unbedingt ins Fernsehen. Beim WDR begann sie zunächst als Schreibkraft und arbeitete später als Redaktionsassistentin. Gleichzeitig nahm sie Sprech- und Schauspielunterricht, bevor sie Anfang der Achtzigerjahre schließlich selbst vor die Kamera durfte und unter anderem die „Aktuelle Stunde“ moderierte.

1983 wechselte Schrowange zum ZDF. Dort arbeitete sie bis 1994 als Programmansagerin und übernahm weitere Moderationen. Vereinzelt versuchte sie sich damals auch als Schauspielerin. Optisch präsentierte sie sich zu dieser Zeit noch ganz anders als heute.

Der große Karriereschritt folgte 1994 mit ihrem Wechsel zu RTL. Am 13. Oktober moderierte sie erstmals das Magazin „Extra“, das für die nächsten 25 Jahre untrennbar mit ihrem Namen verbunden sein sollte. Auf Bildern aus diesen Jahren trägt Schrowange noch dunkles Haar – ein deutlicher Kontrast zu ihrem heutigen Look.

Bis Ende 2019 blieb sie das Gesicht von „Extra“. Parallel moderierte sie von 1995 bis 2004 auch „Life! – Die Lust zu leben“. Ihre letzte „Extra“-Ausgabe präsentierte Schrowange schließlich am 23. Dezember 2019.

Für eine ihrer größten optischen Veränderungen sorgte sie bereits 2017. Nach vielen Jahren des Färbens entschied sich die Moderatorin, ihre natürliche Haarfarbe nicht länger zu verstecken. Während der Übergangsphase trug sie rund ein Jahr lang eine Perücke, bevor sie ihre grauen Haare öffentlich präsentierte. Inzwischen sind sie zu ihrem Markenzeichen geworden.

Schrowange erklärte später, dass sie bereits mit 36 Jahren erste graue Haare bekommen habe und diese von ihrem Vater geerbt habe. Heute steht sie selbstbewusst zu ihrem natürlichen Look. Nach ihrem RTL-Abschied kehrte sie 2021 zudem mit neuen TV-Projekten zurück und bewies damit, dass ihre fast fünf Jahrzehnte lange Fernsehkarriere noch längst nicht vorbei war.

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