Als Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt stand Matthias Brandt praktisch schon durch seinen berühmten Familiennamen in der Öffentlichkeit. Trotzdem ist es dem heute 64-Jährigen gelungen, einen großen Teil seines Privatlebens konsequent vor neugierigen Blicken zu schützen – dazu gehört auch seine Ehefrau.
Seine eigene Karriere baute Brandt unabhängig von seinem Vater auf. Sein Schauspieldebüt gab er 1989 im Fernsehfilm „Ein Prachtexemplar“. Einem breiten Publikum wurde er später vor allem als Kommissar Hanns von Meuffels im Münchner „Polizeiruf 110“ bekannt. Die Rolle spielte er von 2011 bis 2018.

Seinen berühmten Vater selbst würde Matthias Brandt allerdings niemals vor der Kamera verkörpern. Er erklärte einst, dass er dafür nicht die richtige Besetzung sei und eine solche Rolle für ihn aufgrund der persönlichen Verbindung zu viel Befangenheit mit sich bringen würde.

Während über seine berufliche Laufbahn viel bekannt ist, bleibt seine Ehe weitgehend ein Geheimnis. Seine Frau tritt nicht öffentlich an seiner Seite auf, und selbst ihr Name ist einem größeren Publikum kaum bekannt. Brandt schützt sein Familienleben konsequent.

Bekannt ist lediglich, dass der Schauspieler mit seiner Ehefrau und der gemeinsamen Tochter in Kleinmachnow leben soll. Die Gemeinde liegt unmittelbar vor Berlin und nicht weit von den Filmstudios in Babelsberg entfernt. Aufgrund ihrer ruhigen Lage ist die Gegend bei zahlreichen Künstlern und Schauspielern beliebt.

Trotz seines berühmten Nachnamens bleibt Brandt damit seiner Linie treu: Vor der Kamera darf es persönlich und emotional werden – doch sein tatsächliches Familienleben gehört für ihn offenbar nicht ins Rampenlicht.
