Die meisten kennen Eva Imhof perfekt gestylt vor der Kamera: professionelles Make-up, kontrollierter Blick, Fernsehpräsenz auf den Punkt. Doch abseits des Studios zeigt sich die RTL-Moderatorin jetzt von einer Seite, die viele überrascht. In einem neuen Instagram-Video lässt sie erst alle Masken fallen – wortwörtlich.
Im Clip ist Imhof zunächst komplett ungeschminkt zu sehen, erst später folgt der vertraute TV-Look. Dazu schreibt sie offen, dass sie sich mit 47 so wohl in ihrer Haut fühle wie noch nie. Es sei ihr heute egal, ob sie geschminkt oder ungeschminkt vor der Kamera stehe. Eine Aussage, die für jemanden aus dem Fernsehgeschäft alles andere als selbstverständlich ist.

Denn diese Gelassenheit kam nicht über Nacht. Imhof gibt zu, dass sie früher kaum vor die Tür gegangen sei, ohne sich zu schminken – selbst für den Gang zum Müll habe sie sich künstliche Wimpern aufgeklebt. Mit 17 habe sie sich extrem unter Druck gesetzt: dauernd gehungert, zwanghaft an einem Sixpack gearbeitet und regelmäßig das Solarium besucht, nur um einem Ideal näherzukommen, das sie selbst heute kritisch sieht.
Die Reaktionen ihrer Community fallen eindeutig aus. Zahlreiche Fans feiern ihren Mut und ihre Ehrlichkeit. In den Kommentaren ist von „wunderschön mit und ohne Make-up“ die Rede, andere betonen, wie sehr ihre Augen immer strahlen – unabhängig vom Look. Auch das Wort „Naturschönheit“ fällt immer wieder.

Doch hinter dem neuen Selbstverständnis steckt mehr als nur ein ungeschminktes Video. Mental hat sich bei Imhof vieles verschoben. Sie beschreibt, dass sie bewusst aus dem ständigen Leistungsdruck ausgestiegen ist und ihr Leben grundlegend verändert hat. Nicht die Frage, ob man arbeitet, sei entscheidend, sondern wie man durchs Leben geht.
Ein Wendepunkt war das Jahr 2019. Damals erlitt sie ihren ersten Burn-out. Imhof spricht offen über Depressionen sowie Angst- und Panikattacken. Statt zu schweigen, zog sie Konsequenzen: Heute hat sie eine Ausbildung zur Anti-Burnout- und Resilienz-Coach absolviert und setzt sich intensiv mit mentaler Gesundheit auseinander.
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Ihre Offenheit wirkt bei vielen befreiend – gerade weil sie aus einer Branche kommt, in der Perfektion oft wichtiger scheint als Ehrlichkeit. Ist dieser radikale Bruch mit Schönheitsdruck und Dauerleistung ein mutiges Vorbild oder für eine TV-Moderatorin schlicht zu viel Realität?
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