Heute kennt man sie als starke Frauenfigur aus der Ku’Damm-Reihe oder als kompromisslose Ermittlerin im Polizeiruf 110. Doch privat war Claudia Michelsen lange Zeit mit einem Mann liiert, der nicht nur Kollege war – sondern sogar Teil eines James-Bond-Films.
Seit rund zehn Jahren ist Michelsen mit Schauspieler Thomas Loibl zusammen. Auch er ist aus erfolgreichen Produktionen nicht wegzudenken. Doch vor dieser Beziehung verband sie über ein Jahrzehnt hinweg eine intensive Partnerschaft mit einem international bekannten Schauspieler.

Von 2002 bis 2013 war Claudia Michelsen mit dem Schweizer Schauspieler Anatole Taubman liiert. Eine Beziehung, die sich nicht im Verborgenen abspielte. Beide zeigten sich regelmäßig gemeinsam auf Premieren und Events, etwa 2010 bei der Berliner Premiere von Friendship. Sie galten als eingespieltes Kulturschauspieler-Paar.

Während Michelsen in Deutschland Karriere machte, spielte Taubman international. Seinen größten Auftritt hatte er 2008 im Kinohit James Bond 007: Ein Quantum Trost. Dort verkörperte er Elvis, die eiskalte rechte Hand des Bösewichts Dominic Greene – ein Auftritt, der ihn weltweit bekannt machte.
Gemeinsam bekamen Michelsen und Taubman 2004 Tochter Tara. Zusätzlich brachte Michelsen eine weitere Tochter aus ihrer früheren Ehe mit Regisseur Josef Rusnak in die Beziehung. Auch Taubman hatte bereits ein Kind aus einer früheren Partnerschaft. Das Patchwork funktionierte – bis die Realität des Schauspielberufs ihren Preis forderte.

Nach der Trennung sprach Taubman offen über Schuldgefühle, vor allem den Kindern gegenüber. Jahrelang sei er kaum länger als wenige Wochen am Stück zu Hause gewesen, ständig unterwegs zu Dreharbeiten rund um den Globus. Beruflich erfolgreich, privat aber zunehmend entfremdet. Rückblickend räumte er ein, dass Achtsamkeit, Nähe und gemeinsame Entwicklung zu kurz gekommen seien.

Heute sind beide längst neue Wege gegangen. Michelsen wirkt gefestigt, präsent und erfolgreicher denn je. Doch der Blick zurück zeigt: Ihre Liebesgeschichte war nicht irgendeine – sondern eine, die bis nach Hollywood reichte.
Das wirft eine spannende Frage auf: War diese Beziehung Opfer des Erfolgs oder hätte sie eine zweite Chance verdient gehabt?
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