Ungewöhnliche Weihnachtsrunde: Margarita Broich feiert das Fest – doch wer dabei ist, überrascht alle

Weihnachten bedeutet für Margarita Broich alles – nur keine klassische Kleinfamilien-Idylle. Statt stiller Feiertage setzt die Schauspielerin seit Jahrzehnten auf ein offenes Haus, volle Tische und eine ungewöhnlich große Gemeinschaft. Auch in diesem Jahr wird bei ihr wieder im ganz großen Stil gefeiert.

Im Gespräch mit dem Magazin Gala erzählt Broich, dass sich an ihrem Weihnachtskonzept seit über 30 Jahren kaum etwas geändert hat. Das Fest sei bewusst großzügig angelegt: Neben ihrem heutigen Ehemann, den gemeinsamen Söhnen und dem ersten Enkelkind stoßen Verwandte sowie enge Freundinnen und Freunde dazu. Rund 30 Menschen sitzen zunächst zusammen – und nach dem Essen und den Geschenken wächst die Runde meist noch weiter an.

Besonders bemerkenswert: Auch ihr ehemaliger Partner Martin Wuttke gehört weiterhin selbstverständlich zur Weihnachtsgesellschaft. Fast drei Jahrzehnte waren die beiden ein Paar, lernten sich einst am Frankfurter Schauspielhaus kennen und bekamen zwei Söhne. Ihre Trennung machten sie 2018 öffentlich – betonten aber gleichzeitig, dass sie bis heute respektvoll und freundschaftlich miteinander verbunden sind.

An Broichs Seite lebt inzwischen ein anderer Mann: der Anwalt Dirk Schmalenbach, den sie 2019 heiratete. Auch er ist fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Zwar spiele sie manchmal mit dem Gedanken, die Tradition zu verändern, doch ihre Kinder seien strikt dagegen. Die bunte Großrunde sei längst ein unverzichtbarer Teil ihres persönlichen Weihnachtsgefühls.

Kennengelernt haben sich Broich und Schmalenbach übrigens eher zufällig – hoch über den Wolken. Auf einem Flug wurden sie durch einen spontanen Platztausch nebeneinandergesetzt, zwischen Handgepäck und Sicherheitsgurten. Aus einem Gespräch wurden höfliche E-Mails, aus E-Mails ein altmodischer Briefwechsel – und Monate später ein Wiedersehen, das ihr Leben veränderte.

Heute zeigt Margarita Broich, dass Familie viele Formen haben kann. Für sie ist Weihnachten kein Ort für alte Konflikte, sondern ein Fest der Offenheit, der Verbundenheit – und des gelebten Miteinanders.

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