Als neue Ermittlerin im Franken-„Tatort“ steht Rosalie Thomass (39) derzeit besonders im Rampenlicht. Auch mit ihren Kinoprojekten sorgt die Schauspielerin für Aufmerksamkeit. Doch was viele Zuschauer nicht wissen: Der Mann an ihrer Seite ist selbst eine bekannte Größe in der deutschen Filmbranche. Und ihre Liebesgeschichte ist gleichzeitig eine außergewöhnliche berufliche Partnerschaft.
Ihr Ehemann ist der Regisseur Aron Lehmann (45). Bei ihrem jüngsten gemeinsamen Film „Lügen über meine Mutter“ übernahm Thomass gleich zwei wichtige Aufgaben: Sie schrieb das Drehbuch und spielte die Hauptrolle, während Lehmann Regie führte. Für das Paar ist diese Zusammenarbeit längst keine Ausnahme mehr.

Kennengelernt haben sich die beiden in Berlin. Während Rosalie damals bereits als Schauspielerin erfolgreich war und mehrere Auszeichnungen erhalten hatte, studierte Aron noch an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. Schon 2011 stand sie für seinen Abschluss- und Debütfilm „Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel“ vor der Kamera. Wann genau aus ihrer Bekanntschaft Liebe wurde, ist nicht öffentlich bekannt. Bereits 2022 berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ jedoch, dass die beiden seit vielen Jahren zusammen und schon seit einiger Zeit verheiratet seien.

Auch beruflich entwickelte sich ihre Verbindung weiter. Rosalie spielte 2015 in Lehmanns preisgekröntem Kinofilm „Highway to Hellas“ und ein Jahr später in „Die letzte Sau“. Bei „Jagdsaison“, der 2022 erschien, arbeitete sie erstmals auch am Drehbuch mit. Zudem übernahm sie eine Rolle in seiner Verfilmung von „Was man von hier aus sehen kann“.
Besonders bemerkenswert: Das Paar verbindet seine gemeinsamen Dreharbeiten mit dem Familienleben. Rosalie und Aron haben zwei Kinder, deren Namen sie bewusst aus der Öffentlichkeit heraushalten. „Für uns als Familie war diese Arbeitskonstellation ein echter Segen“, schwärmte Lehmann 2022 über die Möglichkeit, gemeinsam zu arbeiten und die Kinder mitzunehmen.

Für Aron Lehmann ist die Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau weit mehr als eine praktische Lösung für den Familienalltag. Er schätzt besonders, dass beide kreativ ähnlich denken und empfinden. „Filmemachen ist Abenteuer, und da braucht man Gleichgesinnte“, erklärte er einmal. Offenbar haben Rosalie Thomass und ihr Mann nicht nur privat, sondern auch beruflich genau das gefunden.
