Maria Furtwängler gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands. Anlässlich ihres 60. Geburtstags lohnt sich ein Blick zurück auf ihre Anfänge – denn auf Aufnahmen aus ihren frühen 20ern ist der heutige „Tatort“-Star kaum wiederzuerkennen.
Schon als Sechsjährige stand Furtwängler erstmals vor der Kamera. Im Fernsehfilm „Zum Abschied Chrysanthemen“ ihres Onkels sammelte sie erste Schauspielerfahrungen. Trotzdem entschied sie sich nach der Schule zunächst für einen völlig anderen Weg und studierte Medizin.

Während ihres Studiums kehrte sie schließlich vor die Kamera zurück. In der Serie „Die glückliche Familie“ spielte sie gemeinsam mit Maria Schell und Siegfried Rauch. Aus dieser Zeit stammt auch ein besonderes Foto, das Furtwängler Anfang 20 zeigt.

Darauf sitzt sie neben ihrem damaligen TV-Vater Siegfried Rauch. Statt des glamourösen Looks, mit dem man sie heute von Veranstaltungen kennt, trägt sie lässig Jeans und ein gestreiftes Hemd. Besonders auffällig sind ihre Haare: Die damals junge Schauspielerin trägt eine wilde Lockenfrisur, die teilweise nach hinten gesteckt ist.

Vier Jahre lang verkörperte Furtwängler in „Die glückliche Familie“ die Katja Behringer, bis die Serie 1991 eingestellt wurde. Danach folgten Auftritte in Produktionen wie „Der Bergdoktor“, „Der Alte“ und „Hallo, Onkel Doc!“. Schließlich entschied sie sich endgültig für die Schauspielerei und ließ ihre medizinische Laufbahn hinter sich.

Seit 2002 ist sie einem Millionenpublikum vor allem als „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm bekannt. Im Laufe ihrer Karriere wurde sie mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt und etablierte sich sowohl im Fernsehen als auch im Kino und auf der Theaterbühne.

Neben ihrer Schauspielkarriere engagiert sich Furtwängler seit vielen Jahren für soziale Projekte. Dabei setzt sie sich insbesondere für Frauen und Mädchen ein. Mit 60 blickt sie heute auf eine außergewöhnliche Karriere zurück – die alten Aufnahmen zeigen jedoch eine Maria Furtwängler, die viele Fans so vermutlich kaum noch in Erinnerung haben.
